
Junghans und die Sportzeitmessung: Hochpräzise trifft Höchstleistungen
Olympia und Junghans – eine Erfolgsgeschichte geprägt durch hochpräzise Qualität. Erst vor rund 50 Jahren war die Uhrenmanufaktur offizieller Zeitnehmer des Sportgroßereignisses damals in München. Bis heute ist diese Verbindung in den sportlichen Qualitätsuhren von Junghans zu spüren. Eine kleine Reise in die Geschichte:
In diesem Sommer jährt sich Olympia 1972 in München zum 50. Mal. Und mittendrin: Junghans. Die Manufaktur aus Schramberg zog damals den großen Deal an Land, als offizieller Zeitnehmer der Olympiade zu fungieren. Etwa 70 Mitarbeiter nahmen vor Ort die Zeiten bei zahlreichen Wettbewerben wie Rudern, Reiten, und vor allem bei der Königsdisziplin, der Leichtathletik: der 100-Meter-Sieg von Walerij Borsow, der sensationelle Triumph der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel der Frauen um Heide Rosendahl – alles hochpräzise mit Junghans-Technik gemessen.
Der heutige Geschäftsführer Matthias Stotz blickt mit großer Freude zurück: „Als eines der führenden Unternehmen in der Quarzuhrentechnik war Junghans für die Olympischen Spiele in München prädestiniert. Denn auch die Sportzeitmessung wird von der Elektronik dominiert.“
So wurde die Zeit gemessen
Die Anlage für die Messung der Sportler war überaus komplex, bestand im Kern aber aus vier wesentlichen Elementen:
• der Startkontrollanlage,
• der elektronischen Digitaluhr,
• dem Zeitdrucker der Zielfilmkamera
• und der Doppellichtschranke
Die hochpräzisen Messungen wurden von einem Quarzoszillator realisiert, der eine Ganggenauigkeit von 10-6 aufwies. Das Prinzip dahinter funktioniert so: Die Startpistole ist mit dem Zeitdrucker und den Kameras am Ziel verbunden. Die Läufer lösen die Zielkamera aus und die Zeit wird auf der Digitaluhr sichtbar. Und sogar Fehlstarts konnte das System erkennen, indem nach einer aufwendigen Forschung im Vorhinein die Reaktionszeit der Sportler auf 0,12 bis 0,25 Sekunden eingegrenzt wurde und in Abstimmung mit den Veranstaltern eine Grenzreaktionszeit von 0,1 Sekunden festgelegt wurde. Klingt kompliziert, ist es aber nicht, denn dies bedeutet lediglich, dass ein Läufer 0,1 Sekunden Spielraum hatte. Startet er früher, galt es als Fehlstart, was dann automatisch registriert und der jeweiligen Bahn, ergo einem Sportler, zugeordnet werden konnte.
Ein weiterer Clou war am Ziel: Die Zielkamera war so ausgerichtet, dass ein nach vorne gestreckter Arm sie nicht auslöste, der Läufer musste also wirklich über die Ziellinie und nicht nur ein ausgestreckter Körperteil. Für die Anzeige auf der Anzeigetafel und die Übertragung der Zeit für TV-Studios war die Zielkamera mit dem Junghans Indicator verbunden. Den Startassistenten, der einen Fehlstart meldet, nennt Junghans seinerzeit stolz „einen richtigen Computer“. Ganz nebenbei ist es auch möglich, den Medien nach wenigen Minuten beweiskräftige Zielfotos vorzulegen. Am Ende des aufwendigen Entwicklungsprozesses steht die erste elektronische Startkontrollanlage der Welt.
Sportliche Zeitmesser von Junghans bei Juwelier Kraemer Saarbrücken
Junghans hat diverse sportliche Zeitmesser im Repertoire, darunter die Modelle Meister S Chronoscope. Die Edelstahluhren mit – wie der Name bereits andeutet – Chronographenfunktionen bieten die perfekte Funktionalität und lassen den Träger oder die Trägerin selbst die Zeit stoppen. Neben dieser Funktion verfügen die Modelle auch über eine Indikation von Tag und Datum – damit der nächste Wettkampftag auch garantiert nicht verpasst wird.
Wir haben Ihr Interesse an den sportlich-funktionalen Zeitmessern von Junghans geweckt? Dann kontaktieren Sie uns gerne jederzeit. Natürlich sind Sie auch immer herzlich willkommen in unserem Juweliergeschäft in der Bahnhofstraße 93 in Saarbrücken. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


